Reporting the underreported threat of nuclear weapens and efforts by those striving for a nuclear free world.

A project of The Non-Profit International Press Syndicate Group with IDN as flagship agency in partnership with Soka Gakkai International in consultative
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with ECOSOC.

 

Plädoyer für die Umwidmung von Mitteln von Atomwaffen zur Bekämpfung von COVID-19

Von Jamshed Baruah

Bild: US-Demokraten — Senatoren Markey und Khanna — bringen ICBM Gesetzesvorlage ein: 'Invest in Cures Before Missiles'. Credit: UNFOLD ZERO | PNND.

GENF (IDN) — Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete 'International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN)', ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, die sich für die Einhaltung und Umsetzung des Atomwaffenverbotsvertrags der Vereinten Nationen einsetzen, plädiert für den Verzicht auf Atomwaffen. "Das bevorstehende Inkrafttreten des UN-Vertrags über das Verbot von Atomwaffen (TPNW) bietet die einmalige Gelegenheit, die Atomwaffenproduzenten dort zu treffen, wo es weh tut — in ihrem Portemonnaie", heißt es in einer ICAN-Kampagne.

Nuklearer Modernisierungswettlauf geht trotz neuem START-Vertrag weiter

Von J C Suresh

Foto von: Navy Lt. Cmdr. Michael Smith | DOD

TORONTO | WASHINGTON, D.C. (IDN) — Während unabhängige Rüstungskontrollexperten auf der ganzen Welt einen Seufzer der Erleichterung über die von Joe Biden unterzeichnete Entscheidung, den New START-Vertrag mit Russland bis zum 4. Februar 2026 zu verlängern, ausstießen, sagen Pentagon-Beamte, dass dies "nur der Anfang einer größeren Diskussion mit Russland und China über die weitere Begrenzung der Verbreitung von Atomwaffen" sei.

Iran bekräftigt gemeinsam mit China, Russland, der EU, Frankreich, Deutschland und Großbritannien sein Bekenntnis zum "Atomdeal"

Von Robert Johnson

BRÜSSEL (IDN) - Inmitten von Spekulationen über die Reaktion des Irans auf die Ermordung des bedeutenden iranischen Atomwissenschaftlers MohsenFakhrizadeh auf einer Straße außerhalb von Teheran am 27. November haben die Teilnehmer des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) ihr Engagement für den Erhalt des Abkommens bekräftigt und ihre jeweiligen Bemühungen in dieser Hinsicht betont.

Raketenabwehrpläne drohen, Wettrüsten auszulösen

Von J C Suresh

TORONTO | WASHINGTON (IDN) - Das Erbe von Präsident Trump ist alles andere als inspirierend. Joe Biden und sein Team stehen vor zahlreichen wichtigen Entscheidungen. Rüstungspolitikexperten glauben, dass eine der folgenschweren Entscheidungen, mit denen die neue Regierung konfrontiert ist, darin besteht, "ob und wie die Pläne der Trump-Ära zur Erweiterung der nationalen Raketenabwehr der USA mit neuen seegestützten Raketen, die ballistische Langstreckenraketen abschießen können, weitergeführt werden sollen". Dies wird aber zweifellos den Fortschritt bei der Rüstungskontrolle behindern.

Warten auf Inkrafttreten von UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen - Kernwaffengegner versprechen sich Signalwirkung

Von Ramesh Jaura

BERLIN (IDN) - Als Setsuko Thurlow von der 50. Ratifizierung erfuhr, die das Inkrafttreten des UN-Vertrags für ein Verbot von Atomwaffen (TPNW) Anfang nächsten Jahres möglich macht, war sie nicht in der Lage, sich von ihrem Stuhl zu erheben. “Ich blieb einfach sitzen, nahm meinen Kopf in beide Hände und weinte Freudentränen.”

Forum fordert neuen Ansatz für NE-Asiatische Entnuklearisierung und wirtschaftliche Entwicklung

Von Alan Gua

Photo: Virtuelles Internationales Forum

ULAANBAATAR (IDN) - Der ehemalige mongolische Botschafter bei den Vereinten Nationen und Vorsitzende der NGO Blue Banner der Mongolei, Dr. Jargalsaikhany Enkhsaikhan, glaubt, dass "die Einrichtung einer nordostasiatischen atomwaffenfreien Zone (NEA-NWFZ) und die Bereitstellung eines gemeinsamen, glaubwürdigen Mini-Marshallplans für Nordkorea eine Win-Win-Lösung für die koreanische Halbinsel sowie für die regionale Sicherheit und Entwicklung insgesamt sein könnte".

Vertragsstaaten von Atomwaffensperrvertrag sollen ihre Abrüstungsverpflichtung ernst nehmen

Von Jamshed Baruah

GENF (IDN) - Eine Allianz aus nationalen und internationalen Friedens- und  Abrüstungsorganisationen hat in einer Erklärung die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, größere Anstrengungen zu unternehmen, um ihren Verpflichtungen zur Abschaffung von Atomwaffen nachzukommen.

'Nie wieder Krieg'-Konferenz fordert Friedenserziehung

Von Narin B. Stassis

Die Autorin ist stellvertretende Vorsitzende der internationalen Organisation CTAUN, die sich für die Verbreitung und Umsetzung der UN-Bildungsziele einsetzt. Stassis, ehemalige Leiterin der CTAUN-Abteilung 'Schulische Curricula und Unterricht', studierte an der Lesley-Universität in Cambridge im US-amerikanischen Massachusetts und schloss dort mit einem Master in Internationaler Bildung ab.

US-Ausstieg aus Nuklearabkommen geht nach hinten los

 Von Reinhard Jacobsen

WIEN (IDN) – Der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit Teheran vor fast zwei Jahren ist offenbar nach hinten losgegangen. Wie aus dem neuen Quartalsbericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) über den Iran hervorgeht, haben sich in dem Golfstaat die Bestände an angereichertem Uran zwischen November 1919 und Februar 2020 beinahe verdreifacht.

Rückenwind für Sri Lankas Bemührungen um atomare Abrüstung

Von Jaya Ramachandran

GENF | COLOMBO (IDN) – In Sri Lanka hat das renommierte Forum für Demokratie und Entwicklung (FDD) zwei wichtige internationale Abkommen in die Landessprachen Singhalesisch und Tamilisch übersetzen lassen. Ziel der von Deutschland finanzierten Maßnahme ist es, Bemühungen des südasiatischen Landes um nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung zu unterstützen.