Reporting the underreported threat of nuclear weapens and efforts by those striving for a nuclear free world.

A project of The Non-Profit International Press Syndicate Group with IDN as flagship agency in partnership with Soka Gakkai International in consultative
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with ECOSOC.

 

Jugendkampagne für eine atomwaffenfreie Welt bei Konferenz in Nagasaki

 Von Katsuhiro Asagiri

Nagasaki (IDN) – Ein Forum für Jugend-Kommunikatoren, das 2013 vom Japanischen Außenminister Fumio Kishida ins Leben gerufen wurde, hat Menschen auf der ganzen Welt bewegt zu erkennen, dass Atomwaffen nicht nur riesige Geldmengen verschlingen, sondern auch eine ernsthafte Bedrohung für internationalen Frieden und Sicherheit, für die globale Umwelt und das Überleben der Menschheit darstellen.

Die Jugend-Kommunikatoren trafen sich in der japanischen Stadt Nagasaki, die zusammen mit Hiroshima vor 71 Jahren einen Atombombenabwurf erlitten hat. Sie versprachen die dringende Notwendigkeit, eine atomwaffenfreie Welt anzustreben, zu kommunizieren und schlugen eine Reihe von Schritten vor, dieses Ziel zu erreichen.

UN-Chef beklagt “chronischen Stillstand“ bei der Abrüstung

 Von Rodney Reynolds

NEW YORK (IDN) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der hinsichtlich der Forcierung seiner langjährigen Kampagne „eine Welt ohne Atomwaffen“ unerschütterlich blieb, hat seiner großen Enttäuschung über die tiefe Spaltung bei den 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen Ausdruck verliehen, was die Zukunft der multilateralen Abrüstung angeht.

Auf der einen Seite argumentieren die Kernwaffenstaaten, zusammen mit vielen Ihrer Verbündeten, dass sie Schritte unternommen haben, ihre Arsenale zu reduzieren, sagte er.

Glaubensbasierte Gruppen machen Abrüstung zu ihrer Sache

 Von T.K. Fernandes

NEW YORK (IDN) – Seit der tödlichen Verwendung von Atombomben in Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1945 forderte die internationale Gemeinschaft die Beseitigung von Atomwaffen. Trotz langsamer Fortschritte hat sich die Zivilgesellschaft unermüdlich für eine Nuklearwaffen-freie Welt eingesetzt und sie ist in der Tat prinzipiell der Verwirklichung einen Schritt nähergekommen.

UN-Sicherheitsrat bannt Nuklear-Tests aber keine Bomben

Von Ramesh Jaura

NEW YORK (IDN) – Einen Tag vor dem 20. Jahrestag der Eröffnung zur Unterzeichnung des Umfassenden Atomteststopp-Vertrages (CTBT) nahm der UN-Sicherheitsrat eine Entschließung an, die de facto den globalen Bann der Nuklearwaffen-Tests wieder in Kraft setzte, welcher 20 Jahre zuvor auf den Weg gebracht wurde.

Das 15-köpfige Gremium – bestehend aus den Vereinigten Staaten, Russland, China, Großbritannien und Frankreich als ständige Mitglieder (P5) mit Vetorecht und 10 Nichtständigen-Mitgliedern, die für einen Zeitraum von zwei Jahren durch Rotation bestimmt wurden – nahmen die Resolution nach ausgedehnten Diskussionen am 23. September 2016 durch eine Abstimmung an: 14, die dafür stimmten, ohne Gegenstimme aber bei einer Enthaltung von Ägypten mit der Begründung, dass der Text nicht auch auf die Notwendigkeit der nuklearen Abrüstung hinweist.

Ratifizierungen von Teststoppabkommen noch eine nukleare Fantasie

Analyse von Rodney Reynolds

VEREINTE NATIONEN (IDN) - Es gab weit verbreitete Spekulationen - sowohl innerhalb als auch außerhalb der Vereinten Nationen - dass Israel mit dem Gedanken spielen könnte, den Atomteststoppvertrag (CTBT) vielleicht innerhalb der nächsten fünf Jahre zu ratifizieren.

Aber liegt dies im Bereich der politischen Realität oder ist es nur eine nukleare Fantasie?

Bangladesch entscheidet sich für den Frieden und gegen Kernwaffen

 Analyse von Naimul Haq

DHAKA, Bangladesch (IDN) − Trotz zunehmender globaler Bedrohungen durch Atomangriffe hat das von im Besitz von Kernwaffen befindlichen Ländern umzingelte Bangladesch sich entschieden, seinen Status als friedliche Nation aufrechtzuerhalten und sich nicht dem Klub der Atommächte anzuschließen.

In Unterstützung des vorhandenen politischen Willens, den Weltfrieden zu erreichen und internationale nukleare Friedensverträge zu befolgen, führen nationale Sicherheitsexperten an, dass obwohl der Kalte Krieg beendet ist, die Möglichkeit von Atomschlägen nach wie vor vorhanden ist.

Südliches Afrika: Atomkraft soll Defizite bei Stromversorgung beheben

Von Jeffrey Moyo

HARARE (IDN) - Umweltexperten im südlichen Afrika haben sich für die Nutzung von Kernenergie zur Stromerzeugung ausgesprochen. Ihre Empfehlung steht im Einklang mit dem siebten Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen, dem zufolge allen Menschen "Zugang zu erschwinglichen, verlässlichen und modernen Energiequellen" garantiert werden soll.

Vereinte Nationen wollen nukleare Abrüstung vorantreiben

Von Thalif Deen

New York (IPS) – Angesichts der aktuellen Spannungen zwischen den beiden größten Nuklearmächten der Welt – Russland und die USA – haben die Vereinten Nationen Pläne für eine Kampagne zur Abschaffung aller Atomwaffen bekanntgegeben. Am Hauptsitz in New York soll eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die effektive Maßnahmen für die weltweite Abrüstung ausarbeiten soll.

Heftige Kritik an Australien nach Atom-Deal mit Indien

Von Neena Bandhari

SYDNEY (IDN) - Obwohl das australische Parlament das im vergangenen Jahr mit Indien geschlossene Atomkooperationsabkommen noch nicht ratifiziert hat, warnen Zivilgesellschaft, Umweltaktivisten und Abrüstungsbefürworter davor, dass ein Verkauf von Uran an Indien einen nuklearen Rüstungswettlauf in der Region auslösen könnte. Australiens guter Ruf als Verfechter atomarer Sicherheitsstrategien geriete damit in Gefahr.

Saudi-Arabien befeuert Spekulationen über eigenes Atomwaffenprogramm

Von Emad Mekay*

KAIRO (IDN) - Als sich die USA und der Iran im vergangenen Juli auf ein Atomabkommen einigten, kommentierten die staatlich kontrollierten Medien Saudi-Arabiens, die westlichen Mächte hätten einem mächtigen neuen Feind in der Nachbarschaft klein beigegeben. Die saudi-arabischen Behörden gaben sich wie üblich verschwiegen. In sozialen Netzwerken im Internet, in Wissenschaftskreisen und in staatlichen Nachrichtenmedien ging jedoch die Furcht so weit, dass nicht mehr ausgeschlossen wurde, das an Erdöl reiche Land könne seinen Wohlstand für ein eigenes Nuklearprogramm nutzen.