Gemeinsames Handeln für eine atomwaffenfreie Welt

Von Daisaku Ikeda

Tokio (IPS) – Ende April beginnt in New York die diesjährige Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT). 70 Jahre ist es inzwischen her, seit über Hiroshima und Nagasaki Atombomben abgeworfen wurden. Ich schließe mich all denjenigen an, die dringend ein substantielles Engagement und einen echten Fortschritt auf dem Weg zu einer Welt ohne Kernwaffen anmahnen.

In der jüngeren Vergangenheit hat es in der Debatte über Nuklearwaffen eine wichtige Akzentverschiebung gegeben. Ein Beweis dafür ist, dass im vergangenen Oktober mehr als 80 Prozent der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen eine gemeinsame Erklärung zu den humanitären Folgen von Atomwaffen unterstützten. Auf diese Weise haben sie dem gemeinsamen Wunsch Ausdruck verliehen, dass diese Waffen niemals und unter keinen Umständen Anwendung finden dürfen.

Welt an der Schwelle zu nuklearem Zeitalter

Von Thalif Deen

New York (IPS) – Während die USA und Russland auf einen neuen Kalten Krieg zusteuern, nimmt die nukleare Bedrohung immer weiter zu. Experten zufolge steht die Welt an der Schwelle zum Atomkonflikt.

Wachsender Widerstand gegen Atomwaffen – CELAC begrüßt 'Österreichisches Versprechen'

Von Jamshed Baruah

Genf (IDN) – Vor der Revisionskonferenz der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrags, die vom 27. April bis 22. Mai 2015 in New York stattfinden wird, hat die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) ihre Vorstellungen künftiger Bemühungen um nukleare Abrüstung dargelegt.

MARSCHALLINSELN: Klage vor US-Gericht gegen Atommächte abgewiesen

Von Josh Butler

New York (IPS) – Die Marschallinseln haben mit dem Versuch, die neun Atommächte wegen Missachtung des Atomwaffensperrvertrags von 1998 gerichtlich zu belangen, eine erste Niederlage erlitten. So wurde ihre Klage gegen den US-amerikanischen Staat von einem Bundesgericht in Kalifornien abgewiesen.

NEUSEELAND: Robuster Rückhalt für Anti-Atomwaffen-Gesetz

Von Neena Bhandari

Sydney (IDN) – Der kleine Pazifikinselstaat Neuseeland hat in der internationalen Debatte über nukleare Abrüstung eine Reihe wichtiger Zeichen gesetzt. Seit 30 Jahren verfolgt er eine aktive Anti-Atom-Politik, die atombetriebenen oder mit Kernwaffen bestückten US-amerikanischen Kriegsschiffen die Einfahrt in seine Gewässer verbietet. Und das, obwohl Washington ein ANZUS-Bündnispartner ist.

Entscheidendes Jahr im Kampf um atomwaffenfreie Welt eingeläutet

Von Jamshed Baruah

Berlin (IDN) – 2015 verspricht ein bedeutsames Jahr für die Bemühungen der internationalen Anti-Atomwaffen-Bewegung um nukleare Abrüstung zu werden. Nicht nur, weil viele und zum Teil besonders wichtige Veranstaltungen anstehen, sondern auch weil die Entwicklungen und Ereignisse der jüngsten Vergangenheit das Bewusstsein für die nukleare Bedrohung entscheidend geschärft haben.

Atomtest- und -bombenopfer fordern atomwaffenfreie Welt

Von Neena Bhandari

Sydney (IDN) – Sue Coleman-Haseldine vom Volk der Kokatha-Mul war drei Jahre alt, als die Briten Atomwaffentests auf den Monte-Bello-Inseln vor der Westküste Australiens und auf dem Emu-Feld im Süden durchführten.

Atommächte in Wien unter Beschuss

Von Jamshed Baruah

Wien (IPS) – Auf der Wiener Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen hat ein Umweltschützer den Sonderrepräsentanten des US-Präsidenten für nukleare Nichtverbreitung, Adam Scheinman, abgewatscht. "Sie haben meine Bewunderung dafür, dass es Ihnen mit Ihrem unsensiblen, schlecht getimten, unpassenden und undiplomatischen Redebeitrag gelungen ist, das Wohlwollen zu zerstören, das den USA aufgrund ihrer Teilnahme an dem Treffen entgegengebracht wurde.

UN soll Atombombenanschläge auf Städte ächten

Von Roger Hamilton-Martin

New York (IPS) – Zivilgesellschaftliche Gruppen machen sich derzeit für eine neue UN-Resolution stark, die Atombombenanschläge auf Städte als klare Verletzung des humanitären Völkerrechts ächten soll.

Konferenz gegen Atomwaffen solidarisiert sich mit den Marshallinseln

Von Julia Rainer

Wien (IPS) – Im Vorfeld der Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen vom 8. bis 9. Dezember haben Friedensaktivisten aus aller Welt auf einem zivilgesellschaftlichen Forum in der australischen Hauptstadt den Marshallinseln im Zusammenhang mit einer Klage gegen die USA und acht weitere Atomwaffenstaaten vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ihre Unterstützung zugesagt.