Österreichs Regierung und Parlament geschlossen hinter Einsatz für atomwaffenfreie Welt

Von Jamshed Baruah

Wien (IDN) – Österreich wird im Dezember die nächste internationale Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen ausrichten. Das Parlament des Nicht-NATO-Staates hat die rechtlichen Grundlagen geschaffen, um die Bemühungen der österreichischen Regierung für eine atomwaffenfreie Welt zu unterstützen.

Atomtestverbot praktisch durchgesetzt – Doch wo bleibt ein Atomwaffenverbot?

Von Thalif Deen

New York (IPS) - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Internationalen Tag gegen Atomtests am 29. August genutzt, um auf die globale Bedrohung durch insgesamt 17.000 atomare Sprengköpfe hinzuweisen. Anstatt atomar abzurüsten verfolgten die Atomwaffenstaaten finanziell gesicherte und weitreichende Pläne, die bestehenden Arsenale zu modernisieren.

Die 'Bombe' lebt – 69 Jahre nach Hiroshima ist die Gefahr nicht gebannt

Von Suvendrini Kakuchi

Tokio (IPS) – Seit dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki sind 69 Jahre vergangen. Für die Überlebenden und deren Nachfahren ist die Erinnerung frisch, und sie warten bis heute auf eine formelle Entschuldigung von Seiten der Verursacher, den USA. Die Gefahr, dass sich eine solche Katastrophe wiederholen könnte, ist besorgniserregend hoch.

Der friedliche Übergang vom Nuklear- ins Solarzeitalter

Von Hazel Henderson*

St. Augustine, Florida, USA (IPS) – Der Friedensvorschlag des japanischen Buddhisten und Präsidenten von 'Soka Gakkai International' (SGI), Daisaku Ikeda, hat mich veranlasst, den Blick von den Tagesnachrichten abzuwenden und mich dem mir wichtigen Anliegen einer friedlichen, auf Gleichheit bedachten und nachhaltigen menschlichen Gesellschaft zur Sicherung unserer gemeinsamen Zukunft zuzuwenden. Ein Anliegen, dass inzwischen von Millionen Menschen geteilt wird, die persönliche, lokale und nationale Ziele hinter sich gelassen haben und zu Prototypen der Weltbürger geworden sind.

Augenzeuge von Atomexplosion fordert Weltmächte heraus

Von Thalif Deen

New York (IPS) - Als der Außenminister der Marshall-Inseln, Tony de Brun, auf dem dritten Treffen zur Vorbereitung (PrepCom) der Konferenz für die Revision des Atomwaffensperrvertrags (NPT) im nächsten Jahr die Teilnehmer fragte, ob einer
von ihnen schon mal eine nukleare Sprengung miterlebt habe, folgte Schweigen.

Anti-Atomwaffen-Bewegung sieht Chancen für baldigen Verhandlungsbeginn

Von Emilio Godoy

Nuevo Vallarta (IPS) – Die Staaten, die für eine atomare Abrüstung eintreten, sind offenbar bereit, sich noch in diesem Jahr auf einen Termin für die Aufnahme formaler Verhandlungen über die Abschaffung von Kernwaffen zu einigen. Das haben Teilnehmer der zweiten Konferenz über die humanitären Folgen von Atomwaffen durchblicken lassen, die vom 13. bis 14. Februar in Nuevo Vallarta stattfand.

Gipfel für nukleare Sicherheit im März blendet Gefahr durch Atomstaaten aus

 Von Thalif Deen

New York (IPS) – Im März kommen mehr als 50 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel für nukleare Sicherheit (NSS) in Den Haag zusammen. Sie werden sich vor allem der Frage widmen, wie sie verhindern können, dass Kernwaffen und Nuklearmaterial in die Hände von nicht-staatlichen Akteuren und Terroristen fallen. Doch nach Ansicht von Aktivisten und Wissenschaftlern sollte auch die Gefahren diskutiert werden, die von den Ländern ausgehen, die im Besitz solcher Massenvernichtungswaffen sind.

Kennedy-Tochter trägt Friedensfackel nach Japan

Photo: Caroline Kennedy | Credit: U.S. State Dept.Von Taro Ichikawa

Tokio (IDN) - Caroline Kennedy war 20 Jahre alt, als sie ihren Onkel, den früheren US-Senator Edward Kennedy, nach Hiroshima begleitete. Damals besuchte sie auch das dortige Friedensmuseum, das an die katastrophalen Folgen des US-Atombombenangriffs erinnert, der am 6. August 1945 140.000 Japanern das Leben kostete.

'Wir erleben einen in Zeitlupe verlaufenden Atomkrieg' – Professor Robert Jacobs im Interview

Von Julio Godoy

Berlin (IDN) – Robert Jacobs wurde vor 53 Jahren geboren – auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und inmitten der damaligen Angst vor der atomaren Vernichtung. Im Alter von acht Jahren wurde ihm die Gefahr, die von Atomwaffen ausgeht, erstmals bewusst. Das Thema hat ihn nie wieder losgelassen.

SAUDI-ARABIEN: Über Atomabkommen mit Iran erbittert

Von Thalif Deen

New York (IPS) – Saudi-Arabiens ablehnende Haltung gegenüber dem im letzten Monat von den ständigen UN-Sicherheitsratsmitgliedern plus Deutschland (P5+1) ausgehandelten Nuklearabkommen mit dem Iran hat Spekulationen über die künftige Militärpolitik des Königreichs ausgelöst. Befürchtet wird, dass sich Riad veranlasst sehen könnte, selbst atomar aufzurüsten.

Die für einen Zeitraum von sechs Monaten geltende Übergangsregelung sieht vor, dass Teheran einen Teil seines Atomprogramms einfriert und die gegen den Iran verhängten internationalen Sanktionen im Gegenzug gelockert werden.